Donnerstag | 05. November | 19.00 Uhr
SerrahnEINS e. V. Zentrum für Kultur und Gesellschaft
Serrahnstraße 1 | 21029 Hamburg
Steffi Wittenberg (1926-2015) musste 1935 als jüdisches Kind die Jahnschule (heutige Ida Ehre Schule) verlassen und wechselte auf die jüdische Mädchenschule (Israelitische Töchterschule). Inmitten des Naziterrors bot diese den Schülerinnen vormittags einen geschützten Raum. Gerade noch rechtzeitig erlaubte Uruguay Ende 1939 Steffi und ihrer Mutter die Einreise. Hier lernte Steffi ihren späteren ebenfalls jüdischen Ehemann Kurt kennen, der in Uruguay in der deutschen antifaschistischen Bewegung aktiv war. 1947/48 gingen sie nach Texas/ USA. Dort engagierten sie sich in der Bürgerrechtsbewegung gegen die Diskriminierung der schwarzen Bevölkerung. Ein daraufhin gegen beide geführtes Verfahren endete mit ihrer Ausweisung. So kehrte Steffi 1951 mit Kurt in ihre alte Heimatstadt Hamburg zurück.
„Jedwedes Gedenken muss eine Konsequenz haben“, blieb hier zeitlebens ihr Motto.
Steffis Sohn Andreas Wittenberg berichtet über das wechselvolle Leben seiner Mutter.
Eintritt frei
Eine Veranstaltung von: VVN-BdA e. V. Hamburg Bergedorf